Alles, was ihr hier zu lesen bekommt, ist reine FIKTION.

Will heissen, wir kennen weder irgendwen vom Mars, noch haben wir irgendeine Ahnung wie wer da genau drauf ist. Aber man macht sich ja so seine Gedanken.

Wir machen das hier nur zum Spaß und verdienen kein Geld damit. Es wird ziemlich schmutzig werden. Wer es nicht mag.. einfach nicht lesen :)

Wir haben uns überlegt, dass es doch schön wäre, einfach mal zu sammeln.
Unsere Best Of Marsfic, sozusagen.
Wir werden also künftig auch Links zu Geschichten anderer Autoren hier posten, die uns besonders viel Spaß bereitet haben beim Lesen. Ihr findet sie unter Favoriten :) oder im Archiv. Wir werden natürlich entsprechend taggen.

LG
Amy & KGuarani



Leseratten waren schon hier
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Textauszug:

Ich fühle mich gerade ziemlich hilflos. Früher hätte ich ihn einfach in den Arm genommen und hätte gewusst, was ich sagen soll. Früher wäre alles anders gewesen. Aber jetzt? 
Verstohlen sehe ich ihn von der Seite an. ich bin ihm nicht einmal nah genug, um ihm auch nur die Hand auf den Rücken zu legen. Er sitzt mit eingezogenen Schultern an seinem Ende der Bank und ich am anderen und ich habe keine Ahnung, wie ich die Distanz zwischen uns überbrücken soll. 
Ich sehe den Schmerz in seinem Gesicht, sehe die Tränen, die Trauer, die Wut und die Schuldgefühle. Es ist, als sähe ich in einen Spiegel meiner eigenen wirren Gefühlswelt. 
Und ich hatte gedacht, es ginge ihm den Umständen entsprechend gut. Ich hatte keine Ahnung, was wirklich in ihm vorgeht, so geschickt ist er darin gewesen all das vor mir, vor uns zu verstecken - obwohl das eigentlich überhaupt nicht seine Art ist. Oder aber, ich war schlicht so geblendet von meinem eigenen Elend, dass ich nicht mehr in der Lage war meine Mitmenschen wirklich wahrzunehmen. 

Eine Weile sitzen wir einfach still da, in unserem eigenen luftleeren Raum und versuchen… ich weiß nicht, was wir eigentlich versuchen. Worte zu finden, vielleicht.

"Ich hasse es." murmelt er schließlich dumpf.
"Was hasst du?" erkundige ich mich leise. 
"das alles." gibt er mit einer ausladenden Handbewegung zurück. "Das alles hier, dass ich gezwungen bin weiter zu machen, obwohl ich einfach nur die Augen schließen und weg sein will. Ich hasse es, schlecht über Jay zu reden. Ich hasse es, dass ich so wütend auf ihn bin. Ich hasse es, dass er nicht mehr da ist, und dass Jon nicht mehr da ist, und ich hasse mich selbst dafür, dass ich nicht bei ihm war um ihn zu beschützen. Ich hasse es, jeden Tag einen Fuß vor den anderen setzen zu müssen und so zu tun, als sei alles in Ordnung, wenn eigentlich nichts in Ordnung ist. Ich hasse es, dass ich noch hier bin und Jonny und Jay nicht. Und ich könnte Jared umbringen dafür, dass er sich mal wieder aus der Affäre gezogen hat." die letzten Worte beißt er förmlich mit den Zähnen ab, seine Fäuste sind geballt und ich kann mir lebhaft vorstellen, dass er jetzt am liebsten auf irgendetwas einschlagen würde. 
Ich verstehe ihn nur zu gut. 
Ich nicke.

Posted Vor 9 Monaten
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